Orlebar Brown – wenn Bademode zum Kultobjekt avanciert

Männer und ihre Badehosen. Darüber ließe sich nicht nur ein Blogartikel, sondern ein ganzes Buch schreiben. Aber – mal ehrlich. Wir Männer haben es im Vergleich zu den Frauen auch alles andere als leicht. Schließlich müssen diese kein stattliches Gemächt nebst Kronjuwelen mit sich herumschleppen. Da darf gefälligst nichts zwicken, soll alles wohl sortiert, aufgeräumt und dann auch noch modisch verpackt sein. Tja, keine leichte Übung, da was Passendes zu finden. Vor allem, wenn es sowohl anwendungstechnische als auch geografische Fallstricke gibt.

Badeslip oder Hawaii Badeshorts – alles eine Frage des Wie und Wo?

Wenn ein Schwimmathlet sich vom Startblock in den Wettkampf stürzt, dann sei ihm das bisschen Hightech-Stoff, das er um die Lenden trägt, gerne verziehen. Schließlich bedeutet jedes Quäntchen Stoff wertvolle Zehntelsekunden. Auch der Klippenspringer in Acapulco, der sich todesmutig in die Fluten stürzt, kommt mit wenig mehr als einem Hauch von Nichts aus – auch dies scheint der Sache angemessen. Wer jedoch im städtischen Hallenbad, Freibad oder 4000qm-Giga-Freizeit-Wasserrutschen-Wellness-Erlebnistempel mit enger Slipbadehose auftaucht, wird oftmals kritisch beäugt – und nicht selten belächelt. Auch quietschbunte Hawaii-Badeshorts, in denen sich braun gebrannte Surfer am Strand zeigen, nachdem sie einer weiteren Monsterwelle entronnen sind, wollen nicht so recht in die europäische Badelandschaft passen. Demnach alles nur eine Frage, wie und wo die Badehose zum Einsatz kommt? „Ja gibt es denn keine ultimative Badebuxe?“, ging es raunend durch die Männerrunde. Dann kam der Tag der Erlösung.

Auch in Bademode immer eine gute Figur machen

Bei den Eingangs erwähnten Kronjuwelen kommen einem die Briten in den Sinn. So war es vielleicht Schicksal, dass gerade zwei Engländer im Hinblick auf die Bademode die Erlösung brachten. Der eine verdient seine Brötchen als der Welt berühmtester Geheimagent und steht in Diensten Ihrer Majestät, the Queen. Der andere hatte die Idee zu der außergewöhnlichen Bademode und zeichnet zudem als Namensgeber für das Label Orlebar Brown verantwortlich. Zunächst zum Akteur vor den Kulissen: Als James Bond in Gestalt von Daniel Craig im Film „Skyfall“ in einem Pool seine Bahnen zog, ging ein Raunen durch die Kinosäle. Die Damen waren entzückt, die Männer erstaunt. „Hmm, Bademode kann ja auch an Männern richtig gut aussehen.“ Damit hatte der Mann hinter den Kulissen, der Fotograf Adam Brown, sein Ziel erreicht. Denn der hatte das Label Orlebar Brown gegründet, da er bei einer Pool-Party feststellen musste, dass nur die Frauen wirklich gut aussahen. Die Männer wirkten in ihren Badebuxen dagegen äußerst „gewöhnungsbedürftig“. Von knalligen Mustern über enge Speedos bis zu Boardshorts war so ziemlich alles vertreten. Und was macht Orlebar Brown so besonders?

Unverkennbar britisch – unverzichtbar für modebewusste Männer

Die Besonderheit der „Orlebars“ besteht eben darin, dass es sich um keine reinen Badehosen handelt. Der Unternehmensphilosophie folgend, sind es vielmehr „Shorts, die man auch zum Baden tragen kann.“ Inspirationen für das Design einer Orlebar Brown liefern beispielsweise Slim Aarons Fotografien von Palm Beach und der Riviera, die eine exklusive Lebensart der Reisen von einst widerspiegeln. 12 Arbeitsschritte sind notwendig, bis in britischer Schneiderkunst eine original Orlebar Brown entsteht. Charakteristisch sind neben mehreren Taschen, die verstellbaren Schnallen, fantasievollen Prints, feinen Applikationen sowie die qualitativ hochwertige Verarbeitung. Um den Stil perfekt abzurunden, lässt sich die Badeshort mit einem ebenso eleganten wie sportiven Polo-Shirt gleicher Marke kombinieren. Wenn Mann aus den Fluten steigt, mit einem Frotteehandtuch den muskulösen Oberkörper abtupft, das Polo-Shirt überstreift, um hernach auf die Strandbar zuzusteuern, muss Er sich nicht wundern, wenn die Damen in freudiger Erwartung am Strohhalm des Longdrinks zuzeln. Aber bitte nicht übertreiben! Mann sollte der Versuchung widerstehen, an der Bar einen Wodka Martini – geschüttelt, nicht gerührt, zu bestellen.

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